Versandkartongröße berechnen: Die optimale Kartongröße für Ihre Produkte

Die richtige Kartongröße ist ein unterschätzter Kostenfaktor: Zu große Kartons kosten Porto, Füllmaterial und Lizenzentgelte, zu kleine gefährden das Produkt. Seit der PPWR kommt die 40-%-Leerraumgrenze hinzu — die Kartongröße wird damit zur Compliance-Frage.

Als Faustregel sollte das Innenvolumen des Kartons das Produktvolumen um höchstens rund zwei Drittel überschreiten, damit der Leerraum unter 40 % bleibt. Für unregelmäßig geformte Produkte planen Sie Schutzabstand ein, ohne den Karton unnötig zu vergrößern.

Der PPWR Leerraum-Rechner berechnet aus Produkt- und Kartonmaßen die Leerraum-Quote und empfiehlt bei zu viel Luft eine konkrete, kleinere Kartonhöhe.

Ihre Checkliste

  1. 1Produktmaße erfassen: Länge, Breite und Höhe des Produkts (oder aller Artikel im Paket) messen.
  2. 2Schutzabstand festlegen: Je nach Empfindlichkeit einen angemessenen Puffer einplanen — so wenig wie möglich.
  3. 3Kartongröße wählen: Die kleinste Standardgröße nehmen, die Produkt plus Schutzabstand aufnimmt.
  4. 4Leerraum prüfen: Die Quote gegen die 40-%-Grenze kontrollieren und bei Bedarf eine flachere Größe wählen.
  5. 5Sortiment gestalten: Mehrere gestaffelte Kartongrößen bereithalten, um für unterschiedliche Produkte passende Maße zu haben.

Passendes Tool

Halten Sie die 40-%-Leerraumgrenze der PPWR ein.

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Häufige Fragen

Welche Kartongröße ist portosparend?

Die kleinste Größe, die Ihr Produkt sicher aufnimmt. Viele Versanddienstleister berechnen nach Größe/Gewicht — kompakte Kartons sparen unmittelbar Porto und halten zugleich die PPWR-Leerraumgrenze ein.

Wie viele Kartongrößen sollte ich führen?

So viele, dass Sie Ihr Sortiment mit möglichst wenig Leerraum abdecken. In der Praxis genügen oft fünf bis zehn gestaffelte Größen; höhenvariable Kartons reduzieren die benötigte Anzahl.

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